
Der größte Teil der Eichholtz Esstische hat eine Holzplatte, und fast alle davon sind furniert. Das klingt nach Kompromiss und ist bei diesen Plattenlängen das Gegenteil davon. Diese Seite erklärt, warum, was die einzelnen Furnierbilder unterscheiden und woran Sie eine gute Platte erkennen, bevor Sie sie bestellen.

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Furnier oder massiv: die ehrliche Antwort
Massives Holz arbeitet. Es nimmt Feuchtigkeit auf und gibt sie ab, quillt im Sommer und schwindet im Winter, und zwar quer zur Faser um bis zu einen Prozent. Auf einer Platte von 300 Zentimetern Länge und 115 Zentimetern Breite sind das über einen Zentimeter Bewegung in der Breite. Deshalb bauen Möbelhersteller große Tischplatten seit Jahrhunderten nicht aus einem Stück: Entweder man teilt sie in schmale, verleimte Lamellen mit wechselnder Faserrichtung, oder man legt ein Furnier auf einen formstabilen Träger.
Ein Furnier ist echtes Holz, hauchdünn vom Stamm geschält oder gemessert. Der Unterschied zum Massivholz liegt nicht in der Optik, sondern in der Trägerkonstruktion darunter. Und die hat einen Vorteil, den Massivholz nicht bieten kann: Weil alle Blätter aus demselben Stammabschnitt kommen, läuft das Maserungsbild über die ganze Platte durch, oft spiegelbildlich zur Mitte gefügt. Eine massive Platte aus verleimten Lamellen kann das nie.
Die Furnierbilder im Sortiment
- Eiche, gerade gefügt: ruhige, parallele Zeichnung. Die zurückhaltendste Variante, verträgt sich mit jedem Stuhl.
- Offenporige Eiche: die Poren bleiben sichtbar und fühlbar, die Oberfläche wirkt matt und textil statt lackiert.
- Crown-Furnier: der Schnitt trifft den Stamm so, dass sich in der Mitte eine kronenartige Zeichnung ergibt. Auf einer langen Platte ist das der eigentliche Entwurf.
- Wurzelfurnier: aus dem Wurzelstock, wild gemasert und in kleinen Feldern zusammengesetzt. Das aufwendigste Bild und das, das am wenigsten anderes daneben verträgt.
- Nussbaum und Esche: wärmer beziehungsweise heller als Eiche, sonst gleichwertig.
Die Farbtöne reichen von naturbelassen und gewaschen über Mokka und Braun bis zu Anthrazit, Ebenholz-Optik und durchgefärbtem Schwarz. Bei den dunklen Ausführungen bleibt die Porenstruktur sichtbar, das unterscheidet sie von einer lackierten Fläche.
Esstisch Americana300 x 110 cm
Esstisch Atelier L300 x 115 cm
Esstisch Glenmont300 x 120 cm
Esstisch Harmonie L300 x 116 cm
Esstisch Melchior 300 cm300 x 115 cm
Esstisch Remington 300 cm300 x 115 cm
Esstisch Rubicon L300 x 115 cm
Ausziehbarer Esstisch Atelier L280 x 100 cm
Woran Sie eine gute Platte erkennen
Drei Dinge, die Sie im Showroom in fünfzehn Sekunden prüfen können. Erstens die Kante: Bei sauberer Arbeit läuft das Furnierbild über die Kante weiter oder wird von einem sichtbaren Massivholzstreifen gefasst. Zweitens der Fügespiegel: Bei gespiegelten Furnieren müssen die Jahresringe an der Mittelfuge exakt aufeinandertreffen. Drittens die Oberfläche im Streiflicht: Stellen Sie sich so, dass das Fenster flach über die Platte scheint. Wellen, Leimdurchschläge und Schleifspuren sieht man nur so.
Holz im Alltag: was normal ist und was nicht
Eine geölte oder matt lackierte Holzplatte nimmt Gebrauchsspuren an, und das ist bei diesem Material kein Mangel, sondern das Prinzip. Was Sie tun können: Untersetzer für heiße Töpfe, keine nassen Gläser stehen lassen, verschüttete Flüssigkeit zügig aufnehmen. Was Sie nicht tun sollten: Mikrofaser trocken über die Oberfläche ziehen, das poliert unregelmäßig. Halten Sie die Raumluftfeuchte im Winter über 40 Prozent, sonst reißen auch furnierte Platten an den Massivholzkanten. Eine Fußbodenheizung direkt unter dem Tisch ist der häufigste Grund für Trockenschäden. Zur Pflege im Detail >> Pflegeseite.
Holz gegen Stein
Holz ist warm, leicht genug zum Verrücken und verzeiht Alltag, zeigt dafür Spuren. Stein ist kühl, schwer, unverrückbar und makellos, bis er es nicht mehr ist. Wenn Sie zwischen beidem schwanken, entscheidet meist der Raum: In einem Altbau mit Dielen und viel Textil ist Holz stimmiger, in einem hellen Neubau mit Estrich und Glasflächen der Stein >> Esstisch Marmor.
Häufige Fragen
Ist eine furnierte Platte weniger wert als Massivholz?
Nein, sie ist bei großen Längen die haltbarere Lösung. Massive Platten arbeiten mit dem Raumklima und können sich über drei Meter verziehen, ein Furnier auf stabilem Träger bleibt gerade und zeigt dabei ein durchgehendes Maserungsbild.
Kann man eine furnierte Tischplatte abschleifen?
Nur sehr vorsichtig, denn die Furnierschicht ist dünn. Kleine Kratzer lassen sich mit Öl oder Wachs auffüllen, bei größeren Schäden ist der Furnierfachbetrieb der richtige Weg, nicht der Bandschleifer.
Welche Holzfarbe passt zu hellen Räumen?
Gewaschene und naturbelassene Eiche hält die Helligkeit, dunkle Ausführungen setzen den Tisch als Gegengewicht. In kleinen hellen Räumen wirkt eine dunkle Platte schnell wie ein Loch, in großen wie ein Anker.
Beratung durch einen autorisierten Händler
Casa Luxury ist die Interior-Welt eines etablierten, autorisierten Eichholtz-Fachhändlers. Wir sind im offiziellen Händlerverzeichnis der Marke gelistet und beraten Sie persönlich, online sowie in unserem Showroom in Essen. Nennen Sie uns Raummaß und Personenzahl an info@casa-luxury.de, wir schlagen Ihnen passende Tische vor.
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