Eine Vitrine ist das einzige Möbel, das seinen Inhalt zum Teil der Einrichtung macht. Sie zeigt Gläser, Porzellan und Sammlerstücke, statt sie wegzuräumen. Eichholtz Vitrinen arbeiten mit Rauchglas, Messing- und Edelstahlrahmen in Gold- oder Antikoptik und dunklen Innenseiten, vor denen Glas und Kristall erst richtig funkeln.
Vitrine oder geschlossener Schrank
Die Frage entscheidet sich am Inhalt, nicht am Möbel. Was Sie gern sehen, gehört hinter Glas: Kristall, Porzellan, Bücher mit schönen Rücken, Objekte. Was Sie verstauen wollen, gehört in eine geschlossene Kommode. In der Praxis ist die Mischung am ruhigsten: eine Vitrine als Blickfang, daneben oder gegenüber geschlossener Stauraum, der den Alltag schluckt.
Der richtige Platz
Vitrinen brauchen Abstand und eine ruhige Wand. Gegen ein Fenster gestellt spiegelt das Glas und der Inhalt verschwindet, direkt neben einer stark gemusterten Tapete ebenso. Am besten wirkt eine Vitrine an einer geschlossenen Wand, seitlich von Tageslicht getroffen. Vor Glasfronten sollte etwa ein Meter frei bleiben, damit sich Türen öffnen lassen und der Blick auf das ganze Möbel fällt, nicht auf einen Ausschnitt.
Licht ist die halbe Wirkung
Ohne Licht bleibt eine Vitrine ein dunkler Kasten. Innenbeleuchtung von oben lässt Glas und Kristall leuchten, warmweißes Licht um 2700 Kelvin hält den Ton edel statt klinisch. Wo keine Innenbeleuchtung möglich ist, hilft eine Tischleuchte daneben oder eine Wandleuchte darüber, die von schräg oben in das Möbel hineinstrahlt. Wie Sie Licht in drei Ebenen aufbauen, steht im Ratgeber Luxus-Beleuchtung.
Weinschränke und Barbereich
Die konsequente Fortsetzung ist der Barbereich. Weinschränke verbinden Präsentation und Lagerung, dazu passen Weinkühler und Servier-Accessoires auf einem Servierwagen. Damit entsteht aus einem Möbel eine Zone, die man tatsächlich benutzt. Mehr dazu im Ratgeber Eichholtz Barwagen.
Einräumen mit System
Der häufigste Fehler ist, jedes Fach gleichmäßig zu füllen. Besser sind Gruppen: ein Fach mit einer größeren Form, ein Fach mit drei gleichartigen Stücken, ein Fach bewusst leer. Gleiches Material pro Ebene beruhigt, also Kristall zu Kristall, Porzellan zu Porzellan. Eine hohe Form wie eine Vase pro Fach genügt als Höhenpunkt.
Häufige Fragen
Wie tief sollte eine Vitrine sein?
Etwa 40 Zentimeter reichen für Gläser und Porzellan. Tiefere Möbel verstecken die hintere Reihe, dann sieht man nur noch die vorderste Ebene.
Vitrine mit oder ohne Beleuchtung?
Mit. Ohne Licht wirkt der Innenraum dunkel und der Inhalt verschwindet. Warmweißes Licht von oben ist die einfachste Lösung, notfalls eine Leuchte daneben.
Was gehört nicht in eine Vitrine?
Alles, was Sie täglich brauchen und schnell hineinstellen. Sobald Alltag hineinwandert, kippt die Wirkung. Dafür ist geschlossener Stauraum da.
Beratung durch einen autorisierten Händler
Casa Luxury ist die Interior-Welt eines etablierten, autorisierten Eichholtz-Fachhändlers. Wir sind im offiziellen Händlerverzeichnis der Marke gelistet und beraten Sie persönlich, online sowie in unserem Showroom in Essen. Schicken Sie uns Wandmaß und Raumfoto an info@casa-luxury.de, wir nennen Ihnen die passende Größe.
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